  ... Nicht besiedelt gewesen sei nur der
Grenztauem zu Litauen, doch abseits der üblichen Kriegsrouten hätten
einzelne Waldansiedlungen weiter bestanden. In der Friedenzeit wuchs
die Zahl dieser Wildnisbewohner recht schnell. Die Nachkommen dieser
autochtonen Bevölkerung haben in wenigen Generationen wieder die
Gebiete zwischen Pregel und Memel sowie entlang dem Kurischen Haff und
der Ostsee besiedelt. Noch andere Forscher (N. Natau, Z.
Zinkevičius und nach 1945 auch H. Mortensen) neigen zu einer
Kompromissvariante, dass sowohl eine äussere Kolonisation aus Litauen
als auch eine innere durch die ortsansässige Bevölkerung stattgefunden
habe. 
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